Unsere Ge(h)dichte

Gedicht

Arbeitsauftrag

Gefunden

Ich ging im Walde So für mich hin,
Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend, Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen, Da sagt es fein:
Soll ich zum Welken Gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen Den Würzlein aus.
Zum Garten trug ich’s Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer Und blüht so fort.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Betrachte den Waldboden!
Vielleicht findest du auch etwas?
Schreibe zu deinem Fund! 

 

Die Bäume

Wir sitzen nicht auf Thronen.

Uns schmeichelt nur der Wind.

Wir haben dennoch Kronen,

die schöner als eure sind.

Erich Kästner

 

 

 

 

Suche einen Laubbaum!
Gehe den Umriss der Baumkrone auf dem darunterliegenden Erdboden ab!
Wie viele Schritte benötigst du?

Die zwei Wurzeln

Zwei Tannenwurzeln groß und alt
unterhalten sich im Wald.

Was droben in den Wipfeln rauscht,
das wird hier unten ausgetauscht.

Ein altes Eichhorn sitzt dabei
und strickt wohl Strümpfe für die zwei.

Die eine sagt knig,die andere sagt knag.
Das ist genug für einen Tag.

Christian Morgenstern

 

 

Werde ganz still und schließe die Augen!
Was oder wen hörst du?
Notiere es!

Waldeinsamkeit

Waldeinsamkeit,
Die mich erfreut,
So morgen wie heut
In ewger Zeit,
O wie mich freut
Waldeinsamkeit.

Ludwig Tieck

 

 

 

 

Spüre die Waldeinsamkeit!
Sammle mit Augen, Ohren und Nase Andenkenwörter!
Schreibe sie auf!

 

 

Unser kleines WIR

Das kleine WIR der Klasse 4a ist mehr als nur ein grünes Wesen mit wuscheligem Fell, rot-weiß-gestreifter Nase und wunderschönen Blumen auf dem Kopf.
Es ist für uns ein Klassenmaskottchen, ein Mitschüler, ein Freund, ein Trostspender, ein Spielgefährte oder aber auch ein Streitschlichter.

Im Rahmen der Ankommenswoche befasste sich die 4a mit dem sozialen Lernen – die Kinder vertieften ihr Wissen, über die Bedeutung des WIRs und was man dafür tun muss, dass ein WIR stark wird und wächst und nicht etwa  schrumpft.
Ein WIR wohnt im Herzen eines jeden Menschen. Gemeinsam haben wir überlegt, was dem WIR gut tut und was es mag.

Ein Wir kann nur durch Zusammenhalt entstehen. In einem Gruppenpuzzle mussten die SchülerInnen zusammenarbeiten, um am Ende das Ziel zu erreichen.

Zum Abschluss jeder Schulwoche sprechen wir über unser WIR, über Ereignisse, die positiv aber auch negativ verlaufen sind und überlegen gemeinsam: Wir groß ist unser Wir?

Die Kinder der Klasse 4a mit Frau Gerischer